Rebsorte
100 % Freisa.
Farbe
Dichtes Rubinrot mit leicht violetten Reflexen.
Bouquet (Nase)
Intensiv und vielschichtig, mit dunklen Kirschen, Waldbeeren, floralen Anklängen, feiner Würze und leicht balsamischen Noten. Mit Reife entwickeln sich erdige Nuancen und eine elegante Holzwürze.
Geschmack & Eindruck am Gaumen
Strukturiert und kraftvoll, mit lebendiger Säure und präsenten, aber reifen Tanninen. Der Wein wirkt konzentriert, dennoch präzise und ausgewogen, mit langem, würzigem Nachhall und deutlicher Tiefe.
Vinifikation & Ausbau
Handlese ab der vierten Septemberwoche. Temperaturkontrollierte Gärung bei etwa 26–28 °C. Anschließend acht Monate Reife in neuen französischen Tonneaux, gefolgt von weiteren zwölf Monaten in 30-hl-Eichenfässern. Ausbau mit Fokus auf Struktur, Langlebigkeit und Eleganz.
Herkunft & Terroir
Piemont, Freisa d’Asti DOC Superiore. Podere dei Mossetti bei Grazzano Badoglio, auf rund 300 Metern Höhe, mit Südwest-Ausrichtung. Ton- und sandsteingeprägte Böden mit hoher Wasserspeicherfähigkeit und mineralischer Prägung.
Bewirtschaftung
Guyot-Erziehung, Pflanzdichte von ca. 4.500–5.000 Rebstöcken pro Hektar. Sehr niedrige Erträge von etwa 45–50 hl/ha. Konsequente Qualitätsarbeit im Weinberg und Keller.
Alkoholgehalt
14,5 % vol.
Empfohlene Serviertemperatur
18–20 °C. Idealerweise leicht belüften oder karaffieren.
Reifepotenzial
Jetzt bereits sehr gut trinkbar, mit sicherem Lagerpotenzial von 10 Jahren und mehr.
Stil-Einordnung
Kraftvoll, strukturiert, würzig, langlebig. Ein ernsthafter Freisa auf Augenhöhe mit großen piemontesischen Rotweinen.
Speiseempfehlungen
Geschmortes Fleisch, Wildgerichte, Lamm, kräftige Pastagerichte oder gereifter Käse. Auch hervorragend als Solist für ruhige Abende.
Trinkanlass
Großes Essen, besondere Abende, Entdeckungswein für Kenner und Liebhaber piemontesischer Rebsorten.
Auszeichnugen
Guida Gambero Rosso: SorìdiGiul 2017 – 2 Bicchieri.
I Vini di Veronelli: SorìdiGiul 2017 – 92/100.
Guida Oro I Vini di Veronelli: SorìdiGiul 2017 – Premio speciale della Redazione „Sole“.